Vermögensverwaltung in der Schweiz

Anlagestrategien für den Ruhestand in Zumikon: praktische Schritte

September 20, 2020
0
Sophie Steinmann
Anlagestrategien für den Ruhestand in Zumikon: praktische Schritte

Wenn Sie kurz vor dem Ruhestand stehen, sollten Sie zuerst Ihr Einkommen absichern und den Rest mit einem klaren Entnahmeplan investieren. Prüfen Sie Ihre AHV- und Pensionskassenausweise, zahlen Sie in die Säule 3a ein, sofern dies Ihre Steuerlast spürbar senkt, halten Sie die Lebenshaltungskosten für zwei bis drei Jahre in bar bereit und legen Sie das übrige Kapital in einem konservativen Portfolio an, das auf Entnahmen und nicht nur auf Wachstum ausgerichtet ist.

Diese Reihenfolge ist wichtiger, als die meisten Menschen annehmen. Das Schweizer Ruhestandseinkommen setzt sich aus drei Quellen zusammen: AHV, Pensionskasse und privates Erspartes. Jede dieser Quellen wird unterschiedlich besteuert und unterliegt anderen Auszahlungsbedingungen. Wenn Sie die Reihenfolge falsch wählen, riskieren Sie unnötig hohe Steuern oder einen Liquiditätsengpass genau dann, wenn die Märkte nachgeben. Ein Liquiditätspuffer schützt Sie vor erzwungenen Verkäufen in einem Marktabschwung, was oft das größte Risiko für das langfristige Einkommen im Ruhestand darstellt.

  • Prüfen Sie Ihren AHV-Beitragsverlauf und die voraussichtliche Rente, bevor Sie weitere Entscheidungen treffen
  • Legen Sie die Auszahlungsform Ihrer Pensionskasse (Rente, Kapital oder Mischform) basierend auf Ihrer Steuersituation und Gesundheit fest
  • Zahlen Sie in die Säule 3a ein, wenn Sie noch Spielraum haben und die Steuerersparnis in diesem Jahr sinnvoll ist
  • Bauen Sie Ihren Liquiditätspuffer auf, bevor Sie Anlagerisiken eingehen

Profi-Tipp: Eine Einzahlung von CHF 7'258 in die Säule 3a im Jahr 2025 kann für jemanden mit einem Grenzsteuersatz von 30 % allein in diesem Jahr über CHF 2'000 an Steuern sparen, wie die Übersicht des Zürcher Drei-Säulen-Systems zeigt.

Marmot Finance unterstützt Frauen und Familien in der Schweiz dabei, genau diese Abfolge Schritt für Schritt und ohne Fachchinesisch zu bewältigen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Anlagestrategien für den Ruhestand in Zumikon funktionieren am besten, wenn Einkommenssicherung, steueroptimierte Säule-3a-Beiträge und ein Liquiditätspuffer Vorrang vor jeder Portfolioentscheidung haben.

Point Details
Sequence matters Confirm AHV and Pensionskasse figures before making any investment decisions.
Pillar 3a first Top up Pillar 3a up to the annual limit where your tax bracket makes it worthwhile.
Build a buffer Hold two to three years of expenses in cash before taking on portfolio risk.
Protect against sequence risk Use a liquidity buffer, glide path, or bucket strategy to avoid selling low.
Get professional guidance Marmot Finance offers hybrid advisory support and pension withdrawal planning for women and families.

Anlagestrategien für den Ruhestand in Zumikon: ein Drei-Schritte-Plan für dieses Jahr

Sie brauchen keinen komplizierten Plan, um zu starten, sondern nur die richtige Vorgehensweise. Die meisten Menschen schieben Entscheidungen zum Ruhestand auf, weil sie sich überfordert fühlen. In drei Schritten unterteilt wird das Vorhaben jedoch innerhalb eines Jahres gut machbar.

  1. Prüfen Sie Ihre AHV- und Pensionskassenausweise. Fordern Sie Ihren offiziellen AHV-Versicherungsausweis und den aktuellen Vorsorgeausweis Ihrer Pensionskasse an. Dies zeigt Ihnen Ihr voraussichtliches Einkommen und weist auf Lücken hin – etwa durch Jahre im Ausland oder reduzierte Beiträge –, die Ihre staatliche Rente schmälern könnten. Entscheiden Sie frühzeitig, ob Sie Ihre Pensionskasse als Rente, Kapital oder in einer Mischform beziehen möchten, da diese Wahl Ihre Steuerrechnung und Ihre Flexibilität über Jahre hinweg beeinflusst.
  2. Priorisieren Sie Ihre Einzahlung in die Säule 3a. Wenn Sie über freien Spielraum verfügen und Ihr Grenzsteuersatz über etwa 20 % liegt, amortisiert sich ein 3a-Beitrag durch die Steuerersparnis meist schon im ersten Jahr.
  3. Bauen Sie Ihren Liquiditätspuffer auf und investieren Sie den Rest. Halten Sie die Ausgaben für zwei bis drei Jahre in bar oder in liquiden Mitteln bereit und investieren Sie das übrige Kapital in eine auf Entnahmen ausgerichtete Anlagestrategie statt in ein reines Wachstumsprofil.

Profi-Tipp: Gehen Sie diese drei Schritte in der richtigen Reihenfolge durch. Direkt mit der Portfolioallokation zu beginnen, ohne die Rentenzahlen geprüft zu haben, ist einer der häufigsten und kostspieligsten Fehler kurz vor dem Ruhestand.

Wie die drei Säulen Ihr Ruhestandseinkommen bestimmen

Das Schweizer Drei-Säulen-System bietet Ihnen drei separate Einkommensquellen, für die Sie jeweils vor dem Ruhestand die richtigen Weichen stellen können.

Die AHV (1. Säule) ist Ihre staatliche Rente, die auf Basis Ihrer Beitragsjahre und Ihres durchschnittlichen Einkommens berechnet wird. Bestellen Sie jetzt Ihren AHV-Auszug und prüfen Sie ihn auf Lücken. Fehlende Jahre können Ihre monatliche Rente dauerhaft schmälern; in manchen Fällen können Sie kürzlich entstandene Lücken noch nachzahlen.

Die BVG (2. Säule), Ihre berufliche Vorsorge, bietet meist die Wahl zwischen einer lebenslangen Rente, einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer Mischform. Eine Rente garantiert ein festes Einkommen, bietet jedoch weniger Flexibilität und in vielen Kantonen eine geringere Gesamtsteuerbelastung über die Jahre. Eine Kapitalauszahlung gibt Ihnen Kontrolle und Anlageflexibilität, bürdet Ihnen jedoch das Marktrisiko auf und löst eine einmalige Kapitalbezugssteuer aus.

Die Säule 3a, Ihre private steuerbegünstigte Vorsorge, gibt es in drei Varianten: als Bankkonto, als fondsbasiertes Produkt oder als Versicherungspolice. Bank- und Fondslösungen bieten keinen integrierten Versicherungsschutz, während versicherungsbasierte 3a-Produkte Todesfall- oder Invaliditätsschutz beinhalten können – meist auf Kosten von Flexibilität und Rendite.

  • Angestellte mit Pensionskasse können im Jahr 2025 bis zu CHF 7'258 in die Säule 3a einzahlen. Es lohnt sich, diesen Betrag für das laufende Steuerjahr mit Ihrem Berater zu bestätigen.
  • Selbstständige ohne Pensionskasse können deutlich mehr einzahlen, bis zu 20 % des Nettoeinkommens innerhalb der gesetzlichen Grenzen.

Wie sollte Ihr Portfolio aussehen, sobald Sie nicht mehr erwerbstätig sind?

Die Entnahmephase unterscheidet sich grundlegend von der Ansparphase. Viele Ruheständler verlieren an Boden, weil sie beide Phasen gleich behandeln. Das Ziel verschiebt sich von der Maximierung des Wachstums hin zum Schutz der Auszahlungen vor ungünstigen Marktzeitpunkten.

Beginnen Sie mit Ihrem Liquiditätspuffer: Halten Sie genügend Bargeld oder liquide Mittel bereit, um die Lebenshaltungskosten für mehrere Jahre zu decken. Diese sollten sicher verwahrt sein, um Marktschwankungen zu vermeiden. Dieses Geld sollte niemals plötzlichen Markteinbrüchen ausgesetzt sein, da Sie es möglicherweise während eines Abschwungs benötigen.

Hands setting cash liquidity buffer in home

Über den Puffer hinaus umfasst eine tragfähige Struktur für viele Schweizer Ruheständler eine ausgewogene Mischung aus defensiven Anlagen wie erstklassigen Anleihen und Barmitteln, Wachstumswerten wie global diversifizierten Aktien über kostengünstige Fonds sowie ein gezieltes Management des Währungsrisikos, um die Risiken für Ausgaben in Schweizer Franken zu reduzieren.

Passive, reine Aktienportfolios erhöhen tendenziell sowohl das Renditereihenfolgerisiko als auch das Währungsrisiko genau dann, wenn ein Ruheständler es sich am wenigsten leisten kann. Ein Total-Return-Ansatz, bei dem Sie Kapitalwachstum und Erträge gemeinsam nutzen, anstatt nur der Dividendenrendite nachzujagen, entspricht meist besser der Schweizer Steuerpraxis und bietet mehr Flexibilität bei der Realisierung von Gewinnen.

Profi-Tipp: Achten Sie im Ruhestand genau auf die Gebühren. Eine 1,5% jährliche Gebühr auf ein Portfolio von CHF 1 Million entspricht CHF 15'000 pro Jahr – Geld, das Ihr Ruhestandseinkommen alle zehn Jahre um Monate verlängern könnte.

Was ist das Renditereihenfolgerisiko und wie können Sie sich davor schützen?

Das Renditereihenfolgerisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Marktabschwung in den ersten Jahren Ihres Ruhestands weitaus größeren Schaden anrichtet als derselbe Abschwung zehn Jahre später, da Sie Geld entnehmen, während Ihr Kapital schrumpft. Verluste in den ersten fünf bis zehn Jahren sind am kritischsten; ein Crash im fünfzehnten Jahr beeinträchtigt einen gut finanzierten Plan kaum, doch derselbe Crash im ersten Jahr kann die Lebensdauer Ihres Kapitals dauerhaft verkürzen.

Drei Schutzstrategien greifen hier gut ineinander:

  1. Der Liquiditätspuffer deckt Auszahlungen während eines Abschwungs ab, sodass Sie niemals Aktien mit Verlust verkaufen müssen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
  2. Ein „Glide Path“ oder eine Anleihen-Strategie erhöht in den ersten Jahren des Ruhestands schrittweise den Anleihenanteil und kehrt nach der risikoreichsten Phase wieder zum Wachstum zurück, was das Renditereihenfolgerisiko reduziert, ohne das langfristige Wachstum zu opfern.
  3. Eine Bucket-Strategie unterteilt Ihr Kapital in kurz-, mittel- und langfristige Töpfe, sodass Sie immer genau wissen, welches Geld die Ausgaben des laufenden Jahres finanziert.

Die oft zitierte amerikanische 4%-Regel für jährliche Entnahmen lässt sich nicht eins zu eins auf die Schweiz übertragen. Ein realistischerer Startbereich für viele Schweizer Ruheständler liegt eher bei 3 bis 3,5 %, abhängig davon, wie viel Ihres Bedarfs bereits durch AHV und Pensionskasse gedeckt ist.

Welche steuerlichen Maßnahmen senken Ihre Steuerlast vor dem Ruhestand am effektivsten?

Zwei Entscheidungen sind dabei besonders wichtig: Wie viel Sie in die Säule 3a einzahlen und wie Sie Ihre Auszahlungen zeitlich planen.

Einzahlungen in die Säule 3a sind voll steuerlich absetzbar, bis zu CHF 7'258 für Angestellte mit Pensionskasse im Jahr 2025; Selbstständige ohne Pensionskasse können deutlich mehr einzahlen. Dies ist eine der wenigen wirklich garantierten Renditen im Schweizer Finanzwesen, da die Steuerersparnis sofort bei der Einzahlung eintritt, unabhängig von der Marktentwicklung.

Auszahlungen werden getrennt vom übrigen Einkommen besteuert, meist zu einem reduzierten Satz. Eine Auszahlung des gesamten Betrags in einem Jahr führt jedoch zu einer höheren Steuerprogression. Eine Staffelung der 3a-Auszahlungen über mehrere Jahre und die Abstimmung mit dem Auszahlungszeitpunkt Ihrer Pensionskasse senken die Gesamtsteuerlast oft erheblich.

  • Prüfen Sie vor Dezember Ihr verbleibendes 3a-Potenzial für dieses Steuerjahr.
  • Wenn Sie mehrere 3a-Konten haben, planen Sie gestaffelte Auszahlungen über verschiedene Jahre, um die steuerliche Belastung zu glätten.
  • Fragen Sie sich, ob ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse sinnvoll ist; er ist steuerlich absetzbar und kann Ihre spätere Rente erhöhen.
  • Sprechen Sie mit einem Steuerberater über die zeitliche Planung, bevor Sie in den Ruhestand gehen, nicht danach.

Die nächsten 3 bis 12 Monate: Eine Checkliste für Ihr Vorgehen

  1. Fordern Sie diesen Monat Ihren AHV-Ausweis und Ihren Vorsorgeausweis der Pensionskasse an.
  2. Entscheiden Sie schriftlich, ob Sie Ihre Pensionskassengelder als Rente, Kapital oder in einer Mischform beziehen möchten.
  3. Prüfen Sie Ihr 3a-Potenzial und richten Sie bei Bedarf automatische monatliche Einzahlungen ein.
  4. Bauen Sie einen Liquiditätspuffer für zwei bis drei Jahre auf einem separaten Konto auf oder stocken Sie diesen auf.
  5. Überprüfen Sie bestehende Anlagen auf versteckte Gebühren und ungesicherte Fremdwährungsrisiken.
  6. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem Finanzberater, falls einer der oben genannten Punkte Fragen aufwirft, die Sie nicht sicher beantworten können.

Wie schmälert die Inflation ein Schweizer Ruhestandsportfolio?

Die Inflation ist das unterschätzte Risiko für Ruheständler, da sie das Portfolio nicht über Nacht vernichtet, sondern schleichend an Kaufkraft zehrt. Selbst eine moderate Schweizer Inflation von 1 bis 2% pro Jahr summiert sich über einen Ruhestand von 25 oder 30 Jahren erheblich, und Bargeld auf einem niedrig verzinsten Konto verliert jedes Jahr real an Wert.

Der beste Schutz ist nicht Gold oder exotische Anlagen, sondern ein ausreichender Wachstumsanteil im Portfolio, damit Ihr Kapital die steigenden Preise langfristig übertreffen kann. Ein zu konservatives Portfolio, das nur aus Anleihen und Bargeld besteht, fühlt sich heute sicher an, riskiert aber, dass Ihnen ab Mitte achtzig die Kaufkraft ausgeht. Deshalb ist der bereits erwähnte Wachstumsanteil von etwa 45 bis 60 % Ihres investierten Kapitals (jenseits des Liquiditätspuffers) auch im Ruhestand wichtig.

Auch Sachwerte spielen eine Rolle. Schweizer Immobilien haben die Inflation langfristig recht gut abgebildet, und inflationsgeschützte Anleihen, obwohl in CHF weniger verbreitet, können über diversifizierte Fonds für Ruheständler ergänzt werden, die einen direkteren Schutz suchen.

Die praktische Schlussfolgerung ist einfach: Lassen Sie sich durch die Angst vor Marktschwankungen nicht in eine reine Bargeldstrategie drängen. Ein Total-Return-Ansatz, der sowohl Erträge als auch ein moderates Kapitalwachstum nutzt, ist über einen jahrzehntelangen Ruhestand hinweg meist besser gegen Inflation gewappnet als ein Portfolio, das rein auf Sicherheit ausgelegt ist.

Sollten Sie Ihre Altersvorsorge international diversifizieren?

Eine Diversifizierung über die Schweiz hinaus verringert Ihre Abhängigkeit von einer einzelnen Volkswirtschaft, bringt jedoch zwei Faktoren mit sich, die Sie gezielt steuern müssen: Währungsrisiko und steuerliche Komplexität.

Das Währungsrisiko ist das unmittelbarere Problem. Da Ihre Ausgaben fast sicher in Schweizer Franken anfallen, bedeutet ein ungesichertes Engagement in US-Dollar oder Euro, dass Ihre Kaufkraft mit den Wechselkursen schwanken kann – manchmal erheblich innerhalb eines einzigen Jahres. Ein sinnvoller Ansatz ist es, einen wesentlichen Kern in CHF-denominierten oder währungsgesicherten Fonds zu halten, während ein kleinerer Teil internationaler Aktien für langfristiges Wachstum ungesichert bleiben kann.

Die steuerlichen Auswirkungen hängen davon ab, wo die zugrunde liegenden Anlagen domiziliert und wie sie strukturiert sind. Fonds in bestimmten Rechtsordnungen können für in der Schweiz ansässige Personen zusätzliche Meldepflichten oder Quellensteuerprobleme verursachen; daher ist die Fondsauswahl genauso wichtig wie die Diversifizierungsentscheidung selbst. Die Zusammenarbeit mit einem Berater, der sowohl die Schweizer Steuerregeln als auch internationale Fondsstrukturen versteht, vermeidet böse Überraschungen bei der Steuererklärung.

Für die meisten Ruheständler ist die praktische Lösung eine global diversifizierte Aktienallokation mit Schwerpunkt auf Industrieländern, gehalten über schweizkonforme Fondsstrukturen, kombiniert mit dem bereits besprochenen defensiven CHF-Anteil. Dies bietet echte Diversifizierung, ohne dass Ihre jährliche Steuererklärung zu einem Forschungsprojekt wird.

Können Sie Immobilien in Ihren Ruhestandsplan einbeziehen?

Immobilien können auf verschiedene Weise in einen Schweizer Vorsorgeplan integriert werden, wobei jeweils unterschiedliche Regeln gelten.

Wenn Sie Wohneigentum besitzen, können Sie Kapital aus der Säule 3a oder der Pensionskasse unter bestimmten Bedingungen für eine Hypothek verwenden. Dies reduziert jedoch Ihre zukünftigen Rentenleistungen und sollte sorgfältig gegen Ihren gesamten Finanzplan abgewogen werden. Die indirekte Amortisation, bei der Hypothekarkapital innerhalb eines Vorsorgegefässes gehalten wird, statt das Darlehen direkt zu tilgen, ist eine gängige Struktur, die vor dem Ruhestand mit einem Berater besprochen werden sollte.

Für diejenigen ohne Schweizer Immobilie oder mit dem Wunsch nach einem Engagement über das eigene Heim hinaus bieten Immobilienfonds und Anlagevehikel eine Möglichkeit, Immobilienwerte hinzuzufügen, ohne die Illiquidität und den Verwaltungsaufwand eines direkten Immobilienbesitzes. Diese entwickeln sich meist anders als Aktien und Anleihen, was die Volatilität des Gesamtportfolios glätten kann.

Detail of Swiss suburban home exterior and garden

Mieteinnahmen aus einer Anlageimmobilie werden in der Schweiz als ordentliches Einkommen besteuert und müssen daher in Ihre gesamte steuerliche Planung einbezogen werden, anstatt sie als separaten, steuerfreien Einkommensstrom zu betrachten. Privat gehaltene Immobilien unterliegen zudem in der Regel der jährlichen Vermögenssteuer, zusätzlich zu den erzielten Erträgen.

Der richtige Ansatz hängt stark von Ihren persönlichen Umständen ab: ob Sie bereits Wohneigentum besitzen, wie viel Liquidität Sie benötigen und wie hoch Ihre Bereitschaft ist, die mit direktem Immobilienbesitz verbundene Illiquidität in Kauf zu nehmen.

Was passiert mit Ihrem Vorsorgevermögen im Todesfall?

Bei der Nachlassplanung treffen Altersvorsorge und Familienschutz aufeinander – ein Thema, das man leicht zu lange aufschiebt.

Das Schweizer Erbrecht reserviert einen Teil Ihres Nachlasses für nahe Familienangehörige, was bedeutet, dass Sie Ihr gesamtes Portfolio nicht einfach nach Belieben vererben können, wenn Sie einen Ehepartner oder Kinder haben. Vermögenswerte der Säule 3a werden etwas anders behandelt als der allgemeine Nachlass; sie können oft flexibler über eine Begünstigtenregelung zugewiesen werden. Die Überprüfung Ihrer 3a-Begünstigten ist daher eine kleine Aufgabe mit grosser Wirkung.

Die Regeln für Erbschafts- und Schenkungssteuern variieren je nach Kanton erheblich. Ehepartner sind in den meisten Kantonen in der Regel befreit oder werden sehr niedrig besteuert, während unverheiratete Partner mit deutlich höheren Sätzen konfrontiert sein können. Wenn Sie in einer langjährigen unverheirateten Partnerschaft leben, sollte dies direkt adressiert werden, da der steuerliche Unterschied erheblich sein kann.

Ein einfaches Testament, das alle paar Jahre überprüft wird, kombiniert mit einer klaren Begünstigtenregelung für Ihre 3a- und Pensionskassengelder, deckt das Wesentliche ab, was man kurz vor dem Ruhestand benötigt. Bei komplexeren familiären Situationen, Patchwork-Familien, grenzüberschreitenden Vermögenswerten oder geschäftlichen Interessen lohnt sich die überschaubare Investition in ein Gespräch mit einem Spezialisten für Nachlassplanung zusammen mit Ihrem Finanzberater.

Was läuft bei der Altersvorsorge eigentlich schief?

Die Fehler, die ich am häufigsten sehe, sind überraschend banal: die Auszahlung einer Pensionskasse als Kapitalleistung ohne steuerliche Modellierung, teure Mandate, die über ein Jahrzehnt hinweg still und leise die Rendite schmälern, und das völlige Ignorieren des Sequenzrisikos durch eine volle Aktienquote bis zum Tag des Renteneintritts.

Das Hybridmodell von Marmot Finance – persönliche Beratung kombiniert mit digitalen Planungstools – hat über 350 Frauen dabei geholfen, genau diese Entscheidungen zu treffen. Eigenregie funktioniert gut, wenn Sie organisiert sind und sich mit den Steuervorschriften auskennen; ein verwaltetes Mandat rechtfertigt seine Kosten, wenn Ihre Situation mehrere Vorsorgekonten, Immobilien oder grenzüberschreitende Komplexität umfasst.

Wie Marmot Finance Sie bei der Umsetzung Ihres Plans unterstützt

Wenn Sie nicht jede der oben genannten Entscheidungen allein treffen möchten, ist Marmot Finance genau das Richtige für Sie. Als FINMA-akkreditierter Vermögensverwalter, der exklusiv mit Frauen und Familien in der Schweiz und Europa arbeitet, kombiniert Marmot Finance persönliche Beratungsgespräche mit digitalen Planungstools. So erhalten Sie fachkundige Unterstützung, ohne den Überblick über Ihre eigenen Zahlen zu verlieren.

Der praktische Ausgangspunkt ist das Money Makeover Quiz von Marmot Finance, das Ihre aktuelle finanzielle Situation in wenigen Minuten erfasst und Ihnen den richtigen nächsten Schritt aufzeigt – sei es die Strukturierung der Säule 3a, die Planung der Pensionskassenauszahlung oder der Aufbau eines Portfolios für die Entnahmephase. Darauf aufbauend schneidet der Vermögensverwaltungsservice von Marmot ein Mandat exakt auf Ihre Risikotoleranz, Steuersituation und Ihren Zeithorizont zu.

Dies ist besonders dann für Sie geeignet, wenn Sie mehrere Vorsorgekonten verwalten, eine Zweitmeinung zur Entscheidung zwischen Kapitalauszahlung und Rente wünschen oder einfach jemanden brauchen, der Ihren Plan prüft, bevor Sie ihn umsetzen. Buchen Sie ein Erstgespräch bei Marmot Finance, um genau zu sehen, wo Sie stehen.

Quellen

Offizielle Regeln zu AHV- und Pensionskassenleistungen finden Sie beim Bundesamt für Sozialversicherungen. Eine verständliche Erläuterung des Drei-Säulen-Systems bietet der Überblick von Zurich. Für die Entnahmeplanung in der Schweiz lesen Sie den Rentenleitfaden von Arvy sowie den Leitfaden zur Rentenoptimierung von Marmot Finance.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die Beratung durch einen qualifizierten Finanzberater. Konsultieren Sie einen qualifizierten Finanzexperten bezüglich Ihrer persönlichen Umstände, bevor Sie aufgrund der hier gemachten Angaben handeln.

Empfohlen

‍

Hier Anmelden
Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Entscheidungen bezüglich Ihres Portfolios sollten auf Ihren persönlichen Umständen, Ihrer Risikobereitschaft, Ihren Liquiditätsbedürfnissen und professioneller Beratung basieren.

Want to make your money work for you?

Get started now
Community and events

Werden Sie Teil der Marmot Community und nehmen Sie an unseren Events teil

Unsere nächsten Veranstaltungen

Melden Sie sich für unsere Community Events an

Mehr als 1400 Personen haben sich uns bereits angeschlossen
Frau in einem blauen Oberteil und weißem Handschuh posiert vor einem Hintergrund mit grünen Blättern.Lächelnde Frau mit schulterlangem blonden Haar und blauen Augen vor einem hellblauen Hintergrund.Lächelnde Frau mit langem hellbraunen Haar, weißem Oberteil und Goldkette vor einem neutralen Hintergrund.Nahaufnahme einer Frau mit langem blonden Haar und hellblauen Augen, die leicht lächelt; im Hintergrund ist gerahmte Kunst zu sehen.
Melde dich für unsere Community Events an

Thanks for signing up!

Danke! Deine Einreichung ist eingegangen!
Hoppla! Beim Absenden des Formulars ist etwas schief gelaufen.
jetzt loslegen

„Geld soll nicht Stress
sondern Freiheit bedeuten“

Money Makeover Quiz starten