Frauen und Finanzen

Der Vermögenslebenszyklus der Frau: Vom ersten Gehalt bis zur finanziellen Unabhängigkeit

July 7, 2025
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Sofie Steinmann
Der Vermögenslebenszyklus der Frau: Vom ersten Gehalt bis zur finanziellen Unabhängigkeit

Das Management des Vermögenslebenszyklus für Frauen ist der Prozess, finanzielle Unabhängigkeit aufzubauen – angefangen beim ersten Gehalt durch informiertes Sparen, Investieren und die Vorsorgeplanung. In der Schweiz ist dieser Prozess besonders dringlich: Frauen erhalten im Durchschnitt fast 19.000 CHF weniger an jährlicher Rentenleistung als Männer, was vor allem auf Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechungen zurückzuführen ist. Dieser Leitfaden zum Vermögenslebenszyklus für Frauen deckt jede Phase dieses Prozesses ab: vom Verständnis der ersten Lohnabrechnung bis hin zum Schließen von Vorsorgelücken und dem Treffen fundierter Anlageentscheidungen. Das Ziel ist finanzielle Unabhängigkeit – nicht erst im fernen Rentenalter, sondern als ein Zustand, den Sie Jahr für Jahr bewusst aufbauen.

Wie sollten Frauen ihre Finanzen verwalten, wenn sie ihr erstes Gehalt erhalten?

Das erste Gehalt ist der wichtigste finanzielle Meilenstein in der Karriere einer Frau. Die Gewohnheiten, die sich in den ersten sechs Monaten des Verdienens festigen, halten oft über Jahrzehnte an. Wer hier früh die richtigen Weichen stellt, vermeidet kostspielige Fehler, die später nur schwer zu korrigieren sind.

Verstehen Sie, was tatsächlich auf Ihrem Konto landet

Bruttogehalt und Nettogehalt sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In der Schweiz werden Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV und EO) direkt vom Lohn abgezogen, ebenso wie die Beiträge zur beruflichen Vorsorge für die 2. Säule. Wenn Sie diese Abzüge verstehen, wissen Sie genau, wie viel Ihnen monatlich zur Verfügung steht und wie viel bereits über das Schweizer Drei-Säulen-Systemfür Sie angespart wird.

Erstellen Sie Ihr Budget, bevor Sie Geld ausgeben

Die 50/30/20-Regel ist ein praktischer Ausgangspunkt: 50 % des Nettoeinkommens decken Fixkosten ab, 30 % fließen in variable Ausgaben und 20 % gehen direkt in Ersparnisse und Investitionen. Das Schlüsselwort lautet „direkt“. Geld, das auf dem Girokonto liegt, neigt dazu, sich in Luft aufzulösen. Daueraufträge direkt am Zahltag nehmen Ihnen die Entscheidung ab.

Beginnen Sie sofort mit der Vorsorge und dem Investieren

  1. Eröffnen Sie ein Säule-3a-Konto und zahlen Sie regelmäßig ein, auch wenn es nur kleine Beträge sind. In der Schweiz sind diese Beiträge steuerlich absetzbar, was bedeutet, dass der Staat Ihre Ersparnisse effektiv bezuschusst.
  2. Prüfen Sie die Bedingungen der 2. Säule Ihres Arbeitgebers. Manche Arbeitgeber ermöglichen freiwillige Zusatzbeiträge, die über das gesetzliche Minimum hinausgehen.
  3. Eröffnen Sie ein kostengünstiges Depot und beginnen Sie, in einen global diversifizierten ETF zu investieren. Schon mit 50–100 CHF pro Monat in ETFs oder nachhaltige Fonds bauen Sie dank des Zinseszinseffekts langfristig finanzielle Unabhängigkeit auf.
  4. Bauen Sie einen Notgroschen in Höhe von drei bis sechs Monatsausgaben auf, bevor Sie Ihre Investitionsbeiträge erhöhen.

Profi-Tipp: Richten Sie einen automatischen monatlichen Dauerauftrag auf Ihre Spar- und Anlagekonten ein, der am selben Tag ausgeführt wird, an dem Ihr Gehalt eingeht. Geld, das Sie auf Ihrem Girokonto gar nicht erst sehen, werden Sie auch nicht vermissen.

Welche Anlagestrategien fördern langfristiges Wachstum während der gesamten Karriere?

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Frauen zögern oft mit dem Investieren, weil sie es für zu komplex oder riskant halten. Die Realität ist: Schon mit monatlichen ETF-Sparraten ab 50 CHF lässt sich der Zinseszinseffekt über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren effektiv nutzen. Auf den „perfekten Moment“ für den Einstieg zu warten, ist der teuerste Fehler in der Finanzplanung von Frauen.

Wie der Zinseszinseffekt für Sie arbeitet

Beim Zinseszinseffekt erwirtschaftet Ihr Ertrag wiederum eigene Erträge. Eine Frau, die ab 25 Jahren monatlich 200 CHF investiert, wird deutlich mehr Vermögen aufbauen als jemand, der erst mit 35 Jahren mit 400 CHF pro Monat beginnt – obwohl die zweite Person insgesamt mehr einzahlt. Zeit ist die einzige Variable, die man nicht zurückkaufen kann. Deshalb sind maßgeschneiderte Portfoliostrategien gerade zu Beginn der Karriere, wenn der Anlagehorizont am längsten ist, entscheidend.

Die Wahl des richtigen Anlageinstruments

Verschiedene Karrierephasen erfordern unterschiedliche Ansätze in Bezug auf Risiko und Liquidität. Die folgende Tabelle vergleicht die drei gängigsten Optionen für den Vermögensaufbau von Frauen in der Schweiz.

AnlageinstrumentRisikostufeLiquiditätAm besten geeignet für
ETFs (global diversifiziert)MittelHochLangfristiges Wachstum, für jede Karrierestufe
Aktiv verwaltete FondsMittel bis hochMittelAnleger, die eine professionelle Auswahl wünschen
SparkontenSehr geringSehr hochNotgroschen, kurzfristige Ziele

Wichtige Grundsätze für alle Karrierestufen:

  • Diversifizieren Sie über Regionen und Branchen hinweg, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
  • Reinvestieren Sie Dividenden automatisch, um den Zinseszinseffekt optimal zu nutzen.
  • Überprüfen Sie Ihre Portfolioallokation alle ein bis zwei Jahre, nicht jeden Monat.
  • Erhöhen Sie Ihre Sparraten bei steigendem Einkommen, bevor Ihr Lebensstil den finanziellen Spielraum wieder ausschöpft.

Profi-Tipp: Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen: Ein weltweit diversifizierter ETF, der einen breiten Index wie den MSCI World abbildet, ist ein bewährter und kostengünstiger Einstieg. Orientierungshilfen finden Sie unter Anlageklassen für Schweizer Frauen Anlegerinnen, um Optionen zu vergleichen, bevor sie sich festlegen.

Wie können Frauen Vorsorgelücken durch Erwerbsunterbrechungen oder Teilzeitarbeit schließen?

Das Schweizer Vorsorgesystem benachteiligt Frauen strukturell. Teilzeitarbeit führt zu einem niedrigeren versicherten Lohn und Vorsorgelücken durch den Koordinationsabzug. Dieser Abzug reduziert den Lohn, der für die Berechnung der Beiträge zur 2. Säule herangezogen wird. Dadurch bauen Teilzeitbeschäftigte deutlich weniger Altersguthaben auf als Vollzeitangestellte mit demselben Stundenlohn.

Was ist der Koordinationsabzug und warum ist er wichtig?

Der Koordinationsabzug ist ein fester Betrag, der von Ihrem Bruttolohn abgezogen wird, bevor Ihre Beiträge zur 2. Säule berechnet werden. Bei Vollzeitbeschäftigten mit hohem Gehalt ist der Effekt gering. Bei Teilzeitkräften mit einem niedrigeren Gesamtgehalt kann dieser Abzug den versicherten Lohn jedoch fast auf null reduzieren. Die Aushandlung einer Reduzierung oder Streichung dieses Abzugs mit dem Arbeitgeber ist ein selten thematisierter, aber entscheidender Schritt für Frauen, die in Teilzeit arbeiten.

Strategien zur Absicherung Ihrer Rente bei Erwerbsunterbrechungen

  • Bitten Sie Ihren Arbeitgeber, den Koordinationsabzug proportional an Ihr Arbeitspensum anzupassen. Viele Arbeitgeber dürfen dies rechtlich tun, wenden es jedoch standardmäßig nicht an.
  • Prüfen Sie während des Mutterschaftsurlaubs, ob Ihr Arbeitgeber weiterhin Pensionskassenbeiträge leistet. Falls nicht, ziehen Sie freiwillige Einzahlungen in Betracht, um die Kontinuität zu wahren.
  • Die jährliche Maximierung der Säule-3a-Beiträge erhöht Ihre zukünftige finanzielle Sicherheit und senkt Ihre aktuelle Steuerlast.
  • Ab 2025 erlauben neue Schweizer Regeln rückwirkende Einzahlungen in Säule-3a-Konten, wodurch Sie Beitragslücken aus früheren Jahren schließen können. Dies ist eine bedeutende Chance für Frauen, die während Erwerbspausen keine Beiträge geleistet haben.
  • Eröffnen Sie mehrere Säule-3a-Konten anstatt nur eines. Gestaffelte Auszahlungen von getrennten Konten senken aufgrund des Schweizer Progressionssteuersystems Ihre Steuerlast bei der Pensionierung.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Vorsorgeinstrumente für Frauen in der Schweiz zusammen.

VorsorgeinstrumentZweckWichtigste Maßnahme
AHV (1. Säule)Staatliche GrundvorsorgeBeitragsjahre lückenlos halten; Lücken vermeiden
2. Säule (Pensionskasse)Berufliche VorsorgeKoordinationsabzug verhandeln; freiwillige Einkäufe tätigen
Säule 3aPrivate steuerbegünstigte VorsorgeJährlich ausschöpfen; mehrere Konten führen
Rückwirkende 3a-EinzahlungenFrühere Lücken schliessenNeue Regeln ab 2025 nutzen, um versäumte Jahre nachzuholen

Profi-Tipp: Vermeiden Sie Vorbezüge aus der 2. Säule, insbesondere zur Finanzierung von Wohneigentum. Vorzeitige Pensionskassenbezüge können Ihre Altersvorsorge dauerhaft schmälern und sollten grundsätzlich vermieden werden, sofern nicht alle anderen Optionen ausgeschöpft sind.

Welche praktischen Schritte helfen Frauen, bei Lebensveränderungen die Kontrolle zu behalten?

Frauen, die Karriere und Familie vereinbaren, stehen vor spezifischen Herausforderungen bei der Finanzplanung, die ein proaktives statt reaktives Handeln erfordern. Partnerschaft, Kinder, Selbstständigkeit und Erbschaften sind jeweils finanzielle Wendepunkte. Wer diese Themen angeht, bevor sie akut werden, entscheidet darüber, ob die finanzielle Unabhängigkeit gewahrt bleibt oder verloren geht.

Regelmäßige Finanzchecks durchführen

Ein jährlicher Finanzcheck, der an ein festes Datum wie Ihren Geburtstag oder den Beginn des Steuerjahres gekoppelt ist, hält Ihre Planung aktuell. Überprüfen Sie Ihr Budget, Ihre Anlagestrategie, Ihre Vorsorgebeiträge und Ihren Versicherungsschutz. Das Leben verändert sich schneller, als es die meisten Finanzpläne vorsehen.

  • Klären Sie bei Beginn einer Partnerschaft die finanziellen Rahmenbedingungen explizit. Verstehen Sie, wie sich gemeinsame Konten, Wohneigentum und die Steuererklärung auf Ihre individuelle finanzielle Situation auswirken.
  • Wenn Sie sich selbstständig machen, enden Ihre Beiträge zur 2. Säule automatisch. Sie müssen einer freiwilligen beruflichen Vorsorge beitreten oder Ihre Beiträge in die Säule 3a deutlich erhöhen, um dies auszugleichen.
  • Machen Sie sich mit den Grundlagen des Schweizer Erbrechts vertraut. Ohne Testament oder Ehevertrag wird Ihr Vermögen möglicherweise nicht so verteilt, wie Sie es sich wünschen.

Finanzwissen als fortlaufende Praxis aufbauen

Finanzielle Bildung ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der – genau wie die Investitionen, auf denen er basiert – mit der Zeit an Wert gewinnt. Finanz-Communities für Frauen, Fachpublikationen und professionelle Berater tragen jeweils zu einem breiteren Verständnis der Vermögensverwaltung bei. Die Bildungsressourcen von Marmot sind speziell auf Frauen in verschiedenen Karrierephasen zugeschnitten und bieten praktische Orientierung, ohne dass Vorkenntnisse erforderlich sind. Einen ersten Anhaltspunkt finden Sie in Marmots Finanzberatung für Frauen Ressource, die die wichtigsten Konzepte verständlich erklärt.

Der wichtigste Mentalitätswandel ist dieser: Finanzielle Entscheidungen sind nicht von Natur aus komplex. Sie werden erst dann komplex, wenn man sie aufschiebt. Eine Frau, die ihre Vorsorge jährlich überprüft, regelmäßig in ihre Säule 3a einzahlt und ein diversifiziertes Anlageportfolio hält, ist der Mehrheit der Schweizer Sparer bereits voraus – unabhängig von ihrem Einkommen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Frauen, die ihr Vermögen bereits ab dem ersten Gehalt verwalten und aktiv Vorsorgelücken sowie Investitionshürden angehen, bauen eine deutlich größere finanzielle Unabhängigkeit auf als diejenigen, die abwarten.

PunktDetails
Frühzeitig investierenSchon 50 CHF pro Monat in ETFs führen über eine 20- bis 30-jährige Laufbahn zu einem beachtlichen Zinseszinseffekt.
Koordinationsabzug optimierenVerhandeln Sie mit Ihrem Arbeitgeber, um diesen Abzug zu senken und Ihren versicherten Lohn in der 2. Säule zu erhöhen.
Mehrere Säule-3a-Konten nutzenGestaffelte Auszahlungen von verschiedenen Konten senken aufgrund der Steuerprogression in der Schweiz die Steuerlast bei der Pensionierung.
Finanzen bei Lebensereignissen prüfenPartnerschaft, Kinder und Selbstständigkeit erfordern jeweils eine sofortige finanzielle Überprüfung und Anpassung der Planung.
Vermeiden Sie vorzeitige PensionskassenauszahlungenDie vorzeitige Auszahlung von Geldern aus der 2. Säule, insbesondere für Wohneigentum, schmälert das Altersguthaben dauerhaft.

Was ich durch die Arbeit mit Frauen an ihrer finanziellen Zukunft gelernt habe

Von Sophie Steinmann

Das, was ich von Frauen, die zum ersten Mal zu Marmot kommen, am häufigsten höre, ist eine Variante von: „Ich hätte früher anfangen sollen.“ Was mich dabei beeindruckt, ist, dass sich dieses Bedauern fast immer auf die Altersvorsorge bezieht, nicht auf Investitionen. Frauen verstehen meist zumindest im Prinzip, dass sie investieren sollten. Das Vorsorgesystem mit seinen Koordinationsabzügen und Säulenstrukturen wirkt jedoch auf eine Weise undurchsichtig, die dazu führt, dass man sich gar nicht erst damit befasst.

Die Rentenlücke zwischen den Geschlechtern von fast 19 000 CHF pro Jahr ist nicht in erster Linie ein Gehaltsproblem. Es ist ein strukturelles Problem, das Frauen teilweise selbst angehen können, indem sie Arbeitgeberkonditionen verhandeln, mehrere 3a-Konten eröffnen und die neuen Regeln für rückwirkende Einzahlungen nutzen, die 2025 eingeführt wurden. Das sind keine komplizierten Schritte. Es sind lediglich Schritte, von denen die meisten Menschen nicht wissen, dass sie existieren.

Ich habe außerdem beobachtet, dass Frauen, die sich ihr Finanzwissen schrittweise aneignen – durch Lesen, durch Austausch in der Community und durch die Zusammenarbeit mit Beratern, die eine klare Sprache sprechen –, mit der Zeit bessere Entscheidungen treffen. Sie stellen präzisere Fragen. Sie akzeptieren seltener Standardlösungen bei der Altersvorsorge, die nicht zu ihrer tatsächlichen Erwerbsbiografie passen. Dieses schrittweise aufgebaute Selbstvertrauen ist mehr wert als jede einzelne Anlagerendite.

Mein ehrlicher Rat: Warten Sie nicht, bis Sie sich bereit fühlen. Beginnen Sie heute mit dem kleinstmöglichen Schritt, sei es die Eröffnung eines Säule-3a-Kontos, die Automatisierung einer monatlichen Überweisung von 100 CHF in einen ETF oder einfach das erste Mal, dass Sie Ihren Vorsorgeausweis lesen. Die Frauen, die finanzielle Unabhängigkeit erreichen, sind nicht diejenigen, die mehr Geld hatten. Es sind diejenigen, die früher angefangen und konsequent drangeblieben sind.

— Sophie Steinmann

Wie Marmot Frauen in jeder Phase ihres Vermögensaufbaus unterstützt

Marmot ist ein von der FINMA zugelassener Vermögensverwalter, der sich exklusiv an Frauen und Familien in der Schweiz richtet. Über 350 Frauen haben bereits mit Marmot zusammengearbeitet, um Vorsorgelücken zu schließen, Anlageportfolios aufzubauen und Pläne zu erstellen, die auch bei beruflichen Veränderungen und Lebensereignissen Bestand haben.

Der Ansatz von Marmot kombiniert persönliche Beratung mit digitalen Tools, wie dem Money Makeover Quiz, um einen Finanzplan zu erstellen, der genau auf Ihre aktuelle Karrierephase und Ihre Ziele zugeschnitten ist. Egal, ob Sie Ihr erstes Gehalt verwalten, nach einer beruflichen Auszeit wieder einsteigen oder für den Ruhestand planen – das Expertenteam für Vermögensverwaltung von Marmot bietet Ihnen eine Beratung, die auf dem Schweizer Vorsorgerecht und bewährten Anlagestrategien basiert. Marmot verwaltet Konten in CHF, EUR und USD und unterstützt Kunden in der Schweiz und Europa, die sich Klarheit und langfristige Ergebnisse wünschen.

FAQ

Was ist die Rentenlücke zwischen den Geschlechtern in der Schweiz?

Frauen in der Schweiz erhalten im Durchschnitt fast 19.000 CHF weniger Jahresrente als Männer. Diese Lücke entsteht vor allem durch Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrüche, die sich negativ auf die Beiträge zur 2. Säule auswirken.

Wie viel Kapital benötige ich, um in der Schweiz mit dem Investieren zu beginnen?

Monatliche Investitionen ab 50 CHF in einen global diversifizierten ETF reichen aus, um durch den Zinseszinseffekt Vermögen aufzubauen. Früher anzufangen ist wichtiger, als mit einem hohen Betrag zu starten.

Was ist die Säule 3a und warum sollten Frauen sie priorisieren?

Die Säule 3a ist die private, steuerbegünstigte Vorsorge in der Schweiz. Beiträge sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar, und ab 2025 ermöglichen rückwirkende Einzahlungen es Frauen, Lücken aus Jahren ohne Beitragszahlungen zu schliessen.

Kann ich meine Vorsorgebedingungen mit meinem Arbeitgeber verhandeln?

Ja. Arbeitgeber in der Schweiz dürfen den Koordinationsabzug für Teilzeitbeschäftigte häufig reduzieren oder ganz streichen, was den für die 2. Säule massgeblichen Lohn direkt erhöht. Die meisten Arbeitgeber bieten diese Anpassung jedoch nicht automatisch an.

Wann sollte ich meine Finanzen überprüfen?

Führen Sie mindestens einmal jährlich eine umfassende Finanzanalyse durch – und unmittelbar nach jedem wichtigen Lebensereignis, wie einem Stellenwechsel, einer neuen Partnerschaft, der Geburt eines Kindes oder dem Schritt in die Selbstständigkeit.

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Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Entscheidungen bezüglich Ihres Portfolios sollten auf Ihren persönlichen Umständen, Ihrer Risikobereitschaft, Ihren Liquiditätsbedürfnissen und professioneller Beratung basieren.

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