Wenn Sie einer oder mehreren der folgenden Aussagen zustimmen, sollten Sie die Strategie Ihres Portfolios und die Beratung durch Ihre Bank kritisch hinterfragen:
- Sie verstehen das Marktverhalten einzelner Anlagen in Ihrem Portfolio nicht.
- Vermeintlich sichere Anlagen haben erhebliche Verluste erlitten.
- Ihr Ansprechpartner wechselt in kurzen Abständen und genießt nicht mehr Ihr Vertrauen.
- Ihr Berater meldet sich immer nur dann, wenn er Ihnen ein neues Produkt verkaufen möchte.
- In schwierigen Börsenphasen werden Sie hingegen ebenso allein gelassen wie bei anspruchsvollen Fragen zu Markt, Anlagen, Anlagestrategie oder Preisgestaltung.
- Ihr Depot enthält mindestens eine Anlage, die den Namen Ihrer Bank oder Ihres Vermögensverwalters trägt (wir stellen uns die Frage, ob die Bank Ihnen eigene Produkte verkauft hat, wie DWS-Fonds der Deutschen Bank oder UBS- bzw. Credit-Suisse-Fonds).
- Sie fragen sich, ob Ihr Portfolio auch für Krisenzeiten gewappnet ist.
- Insgesamt sind Sie mit der Performance Ihres Portfolios unzufrieden oder haben keinen Anhaltspunkt, ob Ihre Bank oder Ihr Vermögensverwalter besser oder schlechter abgeschnitten hat als Ihr Umfeld, eine Zielrendite oder Ihre Benchmark. Ein unseriöser Finanzberater oder eine mangelhafte Beratung können dazu führen, dass Ihr Geld nicht effektiv angelegt ist.
- Ihr Depot enthält mindestens eine Anlage, die den Namen Ihrer Bank oder Ihres Vermögensverwalters trägt.
- Sie kennen die Gesamtkosten (TER), die Ihre Bank zusätzlich zu Depot- und Transaktionsgebühren erhebt, nicht (versteckte Kosten).
- Sie haben keine separate Vereinbarung über sogenannte Retrozessionen (Kick-backs) mit Ihrer Bank oder Ihrem Vermögensverwalter getroffen. Falls eine solche Vereinbarung existiert, wissen Sie nicht, zu welchem Prozentsatz und in welchem Zeitraum mögliche Rückvergütungen an Sie weitergegeben werden.
- Sie wissen nicht, ob für Ihre Zertifikate, Fonds oder Dachfonds teure Retail-Produkte mit höheren Kosten oder bessere institutionelle Produkte verwendet wurden.
- Sie fragen sich, ob Ihr Portfolio auch für Krisenzeiten gewappnet ist.
- Sie kennen die Gewichtung der Regionen und Währungen, in die Sie investiert sind, nicht.
- Sie kennen die Gewichtung der Anlagestile (Growth, Value, Blend, Small Caps, Mid Value etc.), in die Sie investiert sind, nicht.
- Sie kennen die Ratingstruktur Ihrer Anleihen (Investment- und Non-Investment-Grade) nicht.
- Ihre Bank liefert Ihnen nur eine einzige Performance-Zahl für das gesamte Portfolio und keine Performance-Attribution auf Ebene der einzelnen Anlageklasse.
- Insgesamt sind Sie mit der Performance Ihres Portfolios unzufrieden oder haben keinen Anhaltspunkt, ob Ihre Bank oder Ihr Vermögensverwalter im Vergleich zu einer objektiven, gewichteten Benchmark (z. B. 50% Barclays Euro Aggregate 1-10Y, 50% MSCI World USD in Euro) und einer Peergroup besser oder schlechter abgeschnitten hat.
- Sie sind beruflich oder privat so stark eingebunden, dass Sie weniger als zwei Stunden pro Woche für Ihre Geldanlagen aufbringen können.
Hier Anmelden Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Entscheidungen bezüglich Ihres Portfolios sollten auf Ihren persönlichen Umständen, Ihrer Risikobereitschaft, Ihren Liquiditätsbedürfnissen und professioneller Beratung basieren.
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