Anlegerinnen in der Schweiz richten ihre Portfolios zunehmend an ihren persönlichen Werten aus, und die finanziellen Argumente dafür sind stärker, als viele annehmen. Werteorientiertes Investieren, oft im breiteren Rahmen von ESG (Environmental, Social, and Governance) diskutiert, bedeutet, Investitionen nicht nur nach ihrer finanziellen Rendite auszuwählen, sondern auch danach, wofür sie stehen: Klimaverantwortung, faire Arbeitsbedingungen, Geschlechtergleichstellung und eine solide Unternehmensführung. Dies ist keine Nischenpräferenz. Untersuchungen der UBS zeigen, dass Sicherheit und Stabilität 57 % der Schweizer Anlegerinnen motivieren, während nur 21 % die Rendite als primären Treiber nennen. Werteorientiertes Investieren spricht genau diese Priorität an und bietet eine Möglichkeit, Vermögen aufzubauen, Risiken zu steuern und zu Ergebnissen beizutragen, die zählen.
Zu den Grundwerten, die Schweizer Anlegerinnen bei Investitionen am häufigsten priorisieren, gehören:
- Ökologische Nachhaltigkeit, insbesondere Klimaschutz und CO2-Reduktion
- Soziale Faktoren wie faire Löhne und Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz
- Transparente Unternehmensführung und Rechenschaftspflicht
- Langfristige finanzielle Sicherheit für sich und ihre Familien
- Vermeidung von spekulativen oder undurchsichtigen Anlageprodukten
Diese Prioritäten sind nicht abstrakt. Sie prägen reale Portfolioentscheidungen, von der Wahl der Vorsorgeprodukte bis zur Auswahl von Fonds, und haben messbare Auswirkungen auf den langfristigen Vermögensaufbau.
Was ESG-Investitionen wirklich bedeuten und warum sie bei Frauen Anklang finden
ESG steht für Environmental, Social und Governance – die drei Kriterien, anhand derer ein Unternehmen oder ein Fonds über die Bilanz hinaus bewertet wird. Umweltkriterien untersuchen den CO2-Fußabdruck, das Abfallmanagement und den Ressourcenverbrauch eines Unternehmens. Soziale Kriterien decken Arbeitsstandards, Auswirkungen auf die Gemeinschaft und Vielfalt ab. Governance befasst sich mit der Zusammensetzung des Vorstands, der Vergütung von Führungskräften und der Transparenz. Zusammen geben diese Faktoren Anlegern ein umfassenderes Bild davon, wohin ihr Geld fließt und welche Risiken damit verbunden sind.
Untersuchungen der ETH Zürich bestätigen, dass Schweizer Anleger das größte Gewicht auf Umweltfaktoren legen, insbesondere auf Klimaschutz und CO2-Reduktion, gefolgt von sozialen Dimensionen wie fairen Löhnen und Geschlechtergleichstellung. Diese Hierarchie deckt sich eng mit den Werten, die Schweizer Frauen als für sie persönlich am wichtigsten angeben. Die Überschneidung zwischen persönlicher Überzeugung und Anlagekriterien ist genau das, was ESG zu einer natürlichen Wahl macht.

Ein Bereich, der mehr Aufmerksamkeit verdient, ist die Frage nach Kennzeichnungen und Transparenz. Schweizer Anlegerinnen und Anleger bevorzugen nachdrücklich obligatorische, staatlich unterstützte Labels, die mehrere Nachhaltigkeitsdimensionen abdecken, ähnlich dem Rahmenwerk der Swiss Climate Scores. Diese Präferenz spiegelt eine berechtigte Sorge vor Greenwashing wider, bei dem Fonds Nachhaltigkeitsmerkmale beanspruchen, die sie nicht belegen können. Für Frauen, die ohnehin vorsichtig in Bezug auf Komplexität und Vertrauen sind, war das Fehlen klarer, regulierter Kennzeichnungen historisch gesehen eine echte Eintrittsbarriere.
Häufige Missverständnisse, die direkt angesprochen werden sollten:
- Wertebasiertes Investieren bedeutet nicht automatisch geringere Renditen (die Belege hierfür werden im nächsten Abschnitt behandelt)
- ESG-Fonds sind nicht alle gleich; „hellgrüne“ und „dunkelgrüne“ Fonds unterscheiden sich erheblich in ihren Nachhaltigkeitsverpflichtungen
- Der Einstieg mit zugänglichen Produkten wie Säule-3a-Vorsorgelösungen oder breit gefächerten ESG-ETFs ist absolut sinnvoll und unter Schweizer Frauen weit verbreitet
Profi-Tipp: Wenn Sie neu im wertebasierten Investieren sind, beginnen Sie mit einer Säule-3a-Vorsorgelösung, die eine nachhaltige Fondsoption bietet. Dies ermöglicht Ihnen einen steuerlich effizienten Einstieg mit einem regulierten Produkt, bevor Sie mit wachsendem Vertrauen in breitere ETF- oder Aktienportfolios expandieren.
Liefern ESG-Portfolios tatsächlich wettbewerbsfähige Renditen?
Die Sorge, dass wertebasiertes Investieren den Verzicht auf Rendite erfordert, ist eines der hartnäckigsten Missverständnisse in der persönlichen Finanzplanung, und die Fakten stützen dies nicht. Eine Metaanalyse von über 1.000 Forschungsarbeiten durch die NYU Stern ergab, dass ESG-Portfolios gleichziehen oder besser abschneiden als konventionelle Fonds in 59 % der Fälle, wobei der positive Effekt über längere Zeiträume hinweg deutlicher wird.
Derselbe Forschungsbereich identifiziert die Gründe dafür. Unternehmen mit starken ESG-Praktiken neigen dazu, Risiken sorgfältiger zu managen, in betriebliche Effizienz zu investieren und stärkere Beziehungen zu Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden aufzubauen. Dies sind keine weichen Vorteile; sie führen im Laufe der Zeit zu einer besseren Eigenkapital- und Vermögensrendite. Eine in der NYU-Stern-Analyse zitierte Querschnittsstudie ergab mittel- und langfristig um bis zu 3,8 % höhere Renditen pro Standardabweichung des ESG-Scores.
Beachtenswerte Statistik: Während des ersten Quartals 2020 übertrafen 24 von 26 ESG-Indexfonds ihre konventionellen Pendants während des COVID-19-Marktabschwungs, so Morningstar-Daten, die in der NYU-Stern-Studie zitiert werden. Bis zum Ende des dritten Quartals übertrafen 45 % der ESG-fokussierten Fonds ihren Index.
Dieser Schutz vor Kursverlusten ist besonders relevant für Anlegerinnen in der Schweiz, deren Hauptmotivation finanzielle Sicherheit und nicht aggressives Wachstum ist. Ein Anlageansatz, der sich in Krisenzeiten besser behauptet und dennoch wettbewerbsfähige langfristige Renditen erzielt, entspricht genau dieser Präferenz. Schweizer Privatanleger scheinen diesen Kompromiss zu erkennen: Untersuchungen der ETH Zürich zeigen, dass sie bereit sind, für hochgradig nachhaltige Produkte jährlich bis zu 1,6 Prozentpunkte weniger Rendite in Kauf zu nehmen, was darauf hindeutet, dass sie Nachhaltigkeit über den reinen finanziellen Gewinn hinaus einen echten Wert beimessen.
Wie die Anlagepräferenzen von Frauen ihre Vermögensverwaltungsentscheidungen prägen
Das Anlageverhalten von Schweizer Frauen wird durch eine Reihe spezifischer Motivationen und Rahmenbedingungen geprägt, die sich deutlich vom breiteren Markt unterscheiden. Dies zu verstehen ist keine Frage von Stereotypen, sondern eine Frage der Gestaltung von Finanzstrategien, die tatsächlich funktionieren.

Laut einer Studie der UBS möchten 52 % der Schweizer Frauen trotz steigender Lebenshaltungskosten finanziell stabil bleiben, während 49 % für die Zukunft vorsorgen und sich sicherer fühlen wollen. Der reine Vermögensaufbau steht weit weniger im Vordergrund: Nur 22 % nennen den Aufbau von Vermögenswerten als primäres Ziel, verglichen mit 37 % der Männer. Das ist kein Mangel an Ambition. Es spiegelt eine andere Beziehung zum Geld wider – eine, die auf Schutz, familiäre Sicherheit und gezielte Wirkung ausgerichtet ist, statt auf die reine Maximierung des Portfolios.
Die Hürden beim Investieren sind ebenso spezifisch. 41 % der Schweizer Frauen geben fehlende finanzielle Mittel als Hauptgrund dafür an, nicht zu investieren, gefolgt von Unsicherheit bezüglich des Risikos (26 %) und dem Gefühl, nicht genug zu wissen (22 %). Ein mangelndes Vertrauen in Banken wird von 21 % genannt. Dies sind strukturelle und psychologische Hürden, keine Anzeichen von Desinteresse.
Die bevorzugten Anlageformen von Schweizer Frauen spiegeln diese Vorsicht wider:
- Vorsorgelösungen der Säule 3a sind das am weitesten verbreitete Anlageprodukt und werden von 67 % der investierenden Frauen genutzt
- Fonds und ETFs folgen mit 52 %, während Einzelaktien bei 46 % liegen
- Immobilien spielen mit 37 % eine selektive, aber bedeutende Rolle
- Kryptowährungen bleiben mit 4 % eine Randerscheinung
- Vertrauen in den Anbieter und klare Informationen werden als wichtiger erachtet als reine Performance-Rankings
Eine fundierte Finanzbildung verändert das Verhalten messbar. Eine Studie der ETH Zürich ergab, dass ein strukturiertes Programm zur Finanzkompetenz die Nutzung von hochgradig nachhaltigen Fonds um 6 % steigerte und Anlegerinnen von hellgrünen zu dunkelgrünen Optionen bewegte. Die Schlussfolgerung für Vermögensverwalter ist eindeutig: Frauen, die klare, jargonfreie Informationen über wertebasierte Optionen erhalten, setzen ihre bestehenden Präferenzen eher in die Tat um. Das Interesse ist bereits vorhanden; was oft fehlt, ist die richtige Orientierung.
Das Verständnis der Geschlechterlücke in der Vermögensverwaltung hilft zu erklären, warum ein massgeschneiderter Ansatz zu besseren Ergebnissen führt als eine Standardlösung. Die Anlageentscheidungen von Frauen basieren auf einem kohärenten Set an Prioritäten, und eine Finanzstrategie, die auf diesen Prioritäten aufbaut, führt in der Regel zu mehr Engagement und langfristiger Stabilität.
Wertebasiertes Investieren für Schweizer Frauen: Der Ansatz von Marmot Finance
Marmot Finance ist der einzige von der FINMA akkreditierte Vermögensverwalter in der Schweiz, der sich ausschliesslich an Frauen und Familien richtet. Dieser Fokus ist nicht nur oberflächlich. Er prägt jeden Aspekt der Portfolioerstellung, der Beratung und der langfristigen Betreuung der Kundinnen.

Der Ansatz von Marmot Finance kombiniert persönliche Beratung mit digitalen Tools, sodass das Portfolio jeder Kundin sowohl ihre finanzielle Situation als auch ihre Werte widerspiegelt. ESG-Kriterien werden von Anfang an integriert und nicht erst nachträglich hinzugefügt. Eine Kundin, die Klimaschutz priorisiert, findet dies in ihrer Fondsauswahl wieder. Wer Wert auf Geschlechtergleichstellung in der Unternehmensführung legt, sieht dies in den Unternehmen, die im Portfolio gehalten werden. Der Prozess beginnt damit, zu verstehen, was der Einzelnen wichtig ist, und darauf eine Strategie aufzubauen.
Die Arbeit von Marmot Finance mit über 350 Frauen in der Schweiz hat konsistente Ergebnisse geliefert. Frauen, die eine klare, strukturierte Anleitung zu wertebasierten Optionen erhalten, entwickeln sich meist von vorsichtigen Sparerinnen zu aktiven, zielgerichteten Investorinnen. Dieser Wandel geschieht nicht dramatisch oder plötzlich; er erfolgt schrittweise, basierend auf wachsendem Vertrauen und einem klareren Verständnis dafür, was ihr Geld bewirkt. Finanzielle Unabhängigkeit wird so von einem fernen Wunsch zu einem konkreten Ziel mit einem klaren Plan.
Schritte, die Schweizer Frauen unternehmen können, um eine wertebasierte Anlagestrategie mit Marmot Finance zu beginnen oder zu verfeinern:
- Beginnen Sie mit einer persönlichen Finanzanalyse, um aktuelle Vermögenswerte, Ziele und Werteprioritäten zu klären
- Bestimmen Sie, welche ESG-Dimensionen für Sie am wichtigsten sind – ob Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung.
- Prüfen Sie bestehende Säule-3a- oder Vorsorgelösungen auf nachhaltige Anlageoptionen.
- Erwägen Sie als nächsten Schritt nach den Vorsorgeprodukten die Erweiterung auf ESG-fokussierte ETFs oder Fonds.
- Verlangen Sie eine transparente Berichterstattung über die Nachhaltigkeitskriterien jedes empfohlenen Fonds.
- Überprüfen Sie Ihre Strategie jährlich, da sich sowohl Ihre persönlichen Lebensumstände als auch die ESG-Standards ständig weiterentwickeln.
Profi-Tipp: Bitten Sie Ihren Vermögensverwalter, Ihnen vor einer Entscheidung das Nachhaltigkeitslabel und die zugrunde liegenden Anlagen eines Fonds offenzulegen. Ein seriöser Berater wird dies ohne Zögern tun – und diese Information ist weitaus aussagekräftiger als der bloße Name eines Fonds.
Die Bildungsangebote von Marmot Finance, einschließlich der Forschung zur Gender-Lücke und des Finanzcoachings, bauen Wissensbarrieren ab, die laut UBS-Daten der Hauptgrund dafür sind, dass Schweizer Frauen beim Investieren zögern. Die Rolle eines Finanzcoachs besteht nicht darin, Entscheidungen für die Kundinnen zu treffen, sondern ihnen die Klarheit und das Selbstvertrauen zu geben, bessere Entscheidungen selbst zu treffen. Dieser Unterschied ist für die Frauen, mit denen Marmot Finance zusammenarbeitet, entscheidend – und das zeigt sich in den Ergebnissen.
Für alle, die verstehen möchten, welche Anlageklassen zu einem werteorientierten Ansatz passen, bietet der Leitfaden von Marmot Finance zu Anlageklassen für Anlegerinnen in der Schweiz einen praktischen Ausgangspunkt, der alles von Säule-3a-Optionen bis hin zu nachhaltigen Aktienfonds abdeckt.
Wie Marmot Finance Ihre werteorientierte Anlagestrategie unterstützen kann
Anlegerinnen in der Schweiz, die möchten, dass ihr Geld ihre Werte widerspiegelt und sie gleichzeitig ein echtes, langfristiges Vermögen aufbauen, haben spezifische Bedürfnisse, die eine allgemeine Vermögensverwaltung selten erfüllt. Marmot Finance wurde genau dafür geschaffen. Als einzige von der FINMA akkreditierte Vermögensverwaltung in der Schweiz, die sich ausschließlich auf Frauen und Familien konzentriert, bietet das Unternehmen personalisierte Vermögensverwaltung an, die ESG-Kriterien, Finanzbildung und individuelle Zielsetzungen in einem einzigen, schlüssigen Service vereint.
Der praktische Unterschied ist folgender: Anstatt ein Standardportfolio mit einem Nachhaltigkeits-Overlay zu erhalten, arbeiten Kundinnen mit Beraterinnen und Beratern zusammen, die die spezifischen Motivationen und Hürden verstehen, die die finanziellen Entscheidungen von Frauen prägen. Sicherheit, Stabilität und eine sinnstiftende Wirkung werden als legitime Anlageziele behandelt, nicht als zweitrangige Anliegen. Die Portfolios werden je nach Situation der Kundin in CHF, EUR oder USD erstellt und bei veränderten Lebensumständen regelmäßig überprüft.
Über 350 Frauen haben bereits mit Marmot Finance zusammengearbeitet, um ihre finanziellen Ziele zu klären und Portfolios aufzubauen, die diese widerspiegeln. Wenn Sie bereit sind, diesen Schritt zu gehen, kontaktieren Sie Marmot Finance direkt, um ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Wichtigste Erkenntnisse
Werteorientiertes Investieren entspricht dem Sicherheitsbedürfnis von Anlegerinnen in der Schweiz und erzielt laut einer Metaanalyse von über 1.000 Studien in 59 % der Fälle eine gleiche oder bessere Performance als herkömmliche Fonds.
Empfohlen
- Die Rolle von Frauen in der Vermögensverwaltung | Marmot Finance
- Gender Gap in der Vermögensverwaltung: Ein Leitfaden für Schweizerinnen | Marmot Finance
- Massgeschneiderte Portfoliostrategien für Anlegerinnen
- Anlageberatung für Frauen: Ihr Schweizer Leitfaden | Marmot Finance




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